Die Chronik der Mineralbrunnen Teinach GmbH

2015

Januar: aus Cilly wird TEINACHER.
Alle Cilly Süßgetränke- und Gebindevarianten sind unter dem TEINACHER Markendach vereint.

2013

Februar: Einsatz eines neuen Etikettierers in Bad Teinach, Umstellung von Papier- auf Folienetikettierung

Oktober: Die Teinacher Mineralbrunnen GmbH erhält als erster Mineralbrunnen Deutschlands das Prüfsiegel für gesicherte Nachhaltigkeit

2010

Ausgliederung der drei Niederlassungen in die Tochtergesellschaften Mineralbrunnen Überkingen GmbH, Mineralbrunnen Teinach GmbH und Mineralbrunnen Krumbach GmbH

2009

Inbetriebnahme einer neuen Brauchwasseranlage in Bad Teinach

2005

PET-Abfüllanlage in Bad Imnau

2004

Einführung der neuen Mineralwassermarke "Ü" aus Bad Überkingen

2002

PET-Abfüllanlage in Kißlegg und Güstrow

2001

Umsatz 145 Mio. €       

Absatz 825 Mio. Füllungen

Erste PET-Abfüllanlagen in Bad Überkingen und Bad Teinach

1999

75-Jahr-Feiern für Mitarbeiter und Kunden

Übernahme der Markenrechte für afri-Cola

1995

Erwerb der Heilwassernutzung "Staatl. Fachingen"

Ablösung der Kronkorkflasche bei Heilwasser durch die Schraubverschluss-Flasche

1994

Übernahme der Markenrechte für Bluna

Qualitätszertifizierung DIN ISO 9001

1991

Erwerb der Güstrower Schlossquelle in Mecklenburg-Vorpommern

1990

Neuer Vorstandsvorsitzender Frank Hezel

Kauf der Quellgrundstücke und Gebäude in Fachingen vom Bundesland Rheinland-Pfalz

1989

Erwerb des Mühringer Schloss-Sprudels

1987

Inbetriebnahme des neuen Produktionsgebäudes in Bad Überkingen

27.11.1986

Aktien erstmals im geregelten Freiverkehr an der Stuttgarter Wertpapierbörse

1983

Bezug des neuen Verwaltungsgebäudes in Bad Überkingen

1982

Lösung des Pachtvertrages mit Bad Ditzenbach, Streichung des Ortsnamens aus der Firmenbezeichnung: nunmehr wieder Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG

1980

Kisslegger wird als Mineralwasser abgefüllt

1979

Rückkauf des Bad Hotels in Bad Überkingen vom Wohlfahrtsverein des Hotel- und Gaststättengewerbes

1974

Cilly wird als Dachmarke für weitere Süßgetränke eingesetzt

1973

Umstellung auf Hebelverschluss- auf Schraubverschluss-Flaschen bei Mineralwasser

Umsatz 85 Mio. DM

Absatz 350 Mio. Füllungen

1972

Zu der Zitronen- und Orangen-Limonade wurde ein Zitronen-Fruchtsaftgetränk unter der Marke "Cilly" auf den Markt gebracht

Zum Überkinger kommt das "Stille" Mineralwasser Überkinger Quelle

1971

Kurmittelhaus in Bad Überkingen wird durch Thermalbad ergänzt

1970

Erwerb der Krumbach-Quelle in Kißlegg im Allgäu

Beginn des Neubaus in Bad Teinach, Vergrößerung des Füll- und Lagergebäudes in Bad Imnau

1968 bis 1969

Tiefbohrung in Bad Überkingen bis zu 1020 m. Als geologisch einmalige Erscheinung in Europa wurden 6 verschiedene Wassertypen stockwerkartig untereinander auf engstem Raum nachgewiesen.

1967

Tod von Josef Neidhart, Bestellung von Otto Neidhart zum alleinigen Vorstand

1961 bis 1962

Errichtung Leerguthalle in Bad Überkingen

1959 bis 1961

Erstellung einer Leerguthalle in Bad Teinach

1957

Neubau der Apollo-Quellen in Bad Imnau

1956

"Wasserschlösschen" in Bad Überkingen wird zum Verwaltungsgebäude umgebaut

1953

Betriebsneubau in Beinstein

1952

Betriebserweiterung in Bad Teinach

1949

Umsatz: 27 Mio. Füllungen

Baubeginn für einen neuen Füllbetrieb in Bad Überkingen

1948

Betrieblicher Neuaufbau nach der Währungsunion

1940

Umsatz 35,7 Mio. Füllungen/Jahr, 3,4 Mio. RM

1936

Fertigstellung des neuen Badehauses in Bad Überkingen mit Kneipp- und Kureinrichtungen

1934/35

Neufassung der Helfenstein-Quelle in Bad Überkingen durch Aufgrabung

1933

Vorstandsmitglied Josef Neidhart

1932 bis 1933

Modernes Betriebsgebäude mit Lagerhaus für Teinach, Umbau und Modernisierung des Bad Hotels in Teinach (Wandelhalle, Freibad)

1928

Ausbau des Betriebes in Beinstein, Errichtung eines neuen Lagerhauses in Bad Überkingen

1927

Übernahme der Remstalquellen GmbH in Beinstein

Erste Produktion von Süßgetränken

1926

Erschließung der "Adelheidquelle" im Kurpark von Bad Überkingen

1925

Zusammenschluss mit Bad Ditzenbach, Integration des Ortsnamens in die Firmenbezeichnung: Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Ditzenbach AG

17.8.1923

Zusammenschluss des Bad Überkinger Kurhaus- und Mineralwasserbetrieb deutscher Gastwirte eGmbH inkl. der Zweigniederlassung Imnau (Hohenzollern) mit den Teinacher Mineralquellen zur Aktiengesellschaft Mineralbrunnen Überkingen – Teinach AG

Leitender Direktor: Josef Nuber

Stammsitz: Bad Überkingen, "Wasserschlösschen" Bad Überkingen war Füllbetrieb und Unternehmenszentrale

Wirtschaftliches Umfeld: Große Inflation

1921

Wegen fehlenden Produktionsstoffen (Glas, Metall…) Herstellung von Beinwaren im Betrieb Bad Überkingen und Schnürsenkeln in Bad Imnau

1918

Gründung der Bad Überkinger Kurhaus- und Mineralwasserbetrieb deutscher Gastwirte GmbH

Bahnanschluss für den Abfüllbetrieb in Bad Überkingen

1903

Ca. 1 Mio. Füllungen in Bad Überkingen

Einführung von Glasflaschen statt Tonkrügen

Umstellung von Hand- auf Maschinenfüllung

1899

Josef Nuber Wirtschaftsinspektor in Bad Überkingen

1898

277.000 Tonkrüge in Bad Überkingen

1896

Abfüllung in Tonkrüge, Verpackung in Holzkisten und Versand per Pferdefuhrwerk

Kauf der Überkinger Bad- und Hotelgebäude und der Apollo-Quelle in Bad Imnau durch Karl Haegele aus Geislingen

Erweiterung von Abfüllung und Versand

1835

Unter König Wilhelm I. wird das Teinacher Bad zum "Königlichen Bad".

1770

Herzog Carl Eugen reiste aus Stuttgart mit einem 326köpfigen Gefolge an. Man frequentierte ein Opernhaus und die offene Reitbahn im abgelegenen Schwarzwaldtal.

1710

Als "Wildbad" schon 1345 ein Begriff, erlebte Teinach seine Blütezeit unter den Herzögen von Württemberg. 1710 wurde ein erstes Palais als Sommerresidenz eröffnet und Herzog Eberhard Ludwig erkor den Ort dann endgültig zum "Fürstenbad" bzw. zur Sommerresidenz der württembergischen Herzöge.

16. Jh.

Vertrieb des Überkinger "Sauerwassers" durch "Sauerbronnenträger" bis weit nach Bayern

1694

Erste urkundliche Erwähnung der Quellen in Imnau

1442

Erste urkundliche Erwähnung der Beinsteiner "Sauer-" oder "Salzbrunnen"

12./13. Jh.

Erste urkundliche Erwähnungen der Sauerbrunnen von Überkingen und des Wildbades in Bad Teinach